RATGEBER · PROTHESENPFLEGE

9 Gründe, warum immer mehr Prothesenträger ihre Dritten mit Ultraschall reinigen statt nur mit Tabletten

Bürste und Reinigungstabletten kommen an die entscheidenden Stellen nicht heran. Was dort zurückbleibt, sehen Sie nicht und schmecken Sie oft erst spät.

Von Ralf Lauter · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

Wenn Sie eine Prothese tragen, kennen Sie die Routine: abspülen, bürsten, abends in ein Glas mit einer Reinigungstablette. Das ist sinnvoll und es ist mehr, als viele tun. Nur ist es unvollständig, und zwar an genau der Stelle, an der Beläge entstehen.

Fachleute sind sich in einem Punkt einig: Reinigungstabletten sind eine Ergänzung, kein Ersatz für eine mechanische Reinigung. Und die Bürste erreicht die Nischen nicht, in denen sich der Biofilm hält.

Genau diese Lücke schließt die Ultraschallreinigung. Hier sind die neun Gründe, warum immer mehr Prothesenträger in Deutschland umsteigen.

Der Vergleich

 

Klaropod

Reinigungs-tabletten im Glas

Reinigung in der Praxis

Löst Beläge in Klammern, Rillen und unter der Gaumenplatte

Reinigungswirkung ohne Bürsten und Schrubben

Jeden Tag zu Hause anwendbar

Ohne Termin, ohne Anfahrt

Tiefenreinigung täglich statt ein bis zwei Mal im Jahr

Gerät und Reinigungstablette als ein abgestimmtes System

Bereits 10.000+ Kundinnen und Kunden reinigen ihre Prothese mit dem KlaroPod.

1. Dort, wo alles anfängt, kommt keine Bürste hin

Nehmen Sie Ihre Prothese einmal ins Licht und sehen Sie sich die Klammern an. Die feinen Übergänge, die Rillen im Kunststoff, die Fläche unter der Gaumenplatte. Genau dort sammelt sich, was beim Essen liegen bleibt.

Eine Borste ist dicker als diese Spalten. Sie fährt darüber hinweg, nicht hinein. Und eine Reinigungstablette arbeitet rein chemisch: Sie löst, was sie erreicht, aber sie hat keine Kraft, einen festsitzenden Belag von der Oberfläche zu lösen.

Ultraschall arbeitet anders. Er reinigt alles, was in der Flüssigkeit liegt. Millionen mikroskopisch kleiner Bläschen entstehen im Wasser und fallen sofort wieder in sich zusammen. Dieser Vorgang heißt Kavitation. Er findet überall dort statt, wo Wasser hinkommt, also auch in jeder Rille, in der keine Borste Platz hat.

Sie bürsten nichts weg. Sie legen die Prothese hinein und die Reinigung findet dort statt, wo Sie mit der Hand nie hingekommen sind.

2. Sauber aussehen und besiedelt sein ist kein Widerspruch

Das ist der unangenehme Teil, und er ist gut dokumentiert.

Rund 75 Prozent aller Prothesenträger tragen Candida albicans im Mund, einen Hefepilz, der sich bevorzugt auf Prothesenkunststoff ansiedelt. Dazu kommen Bakterien wie Streptococcus mutans und Lactobacillus, die zusammen einen zähen Biofilm bilden. Dieser Film ist mit bloßem Auge nicht zu sehen.

Die Prothesenstomatitis, also die Entzündung der Schleimhaut unter der Prothese, betrifft je nach Untersuchung 15 bis 70 Prozent der Prothesenträger. Und jetzt der Punkt, der die meisten überrascht: Sie verläuft meist ohne Beschwerden. Keine Schmerzen zu haben ist also kein Beweis dafür, dass alles in Ordnung ist.

Deshalb geht es bei der Prothesenreinigung nicht um das, was Sie sehen. Es geht um das, was Sie nicht sehen.

3. Vier bekannte Methoden, vier verschiedene Grenzen

ier Wege, die fast jeder Prothesenträger schon probiert hat, und warum keiner davon allein reicht:

Die Bürste. Sie entfernt Grobes, das ist ihr Job. Aber harte Borsten und Zahnpasta mit Schleifkörpern hinterlassen mit den Jahren feine Kratzer. Das ist mehr als ein Schönheitsproblem: Candida haftet nachweislich besonders gut an rauen Kunststoffoberflächen. Je öfter geschrubbt wird, desto besser die Haftbedingungen.

Die Reinigungstablette. Chemie ohne Mechanik. Sie desinfiziert und löst Verfärbungen, aber Zahnärzte formulieren es einheitlich: eine Ergänzung, kein Ersatz für die mechanische Reinigung.

Hausmittel. Essig greift den Kunststoff an und hinterlässt Geschmack. Spülmittel schmeckt nach. Heißes Wasser oder die Spülmaschine können die Prothese verziehen, und dann passt sie nicht mehr.

Die Reinigung beim Zahnarzt. Gründlich, keine Frage. Aber sie findet ein bis zwei Mal im Jahr statt und kostet je nach Aufwand meist zwischen 15 und 30 Euro pro Sitzung, im Labor deutlich mehr. Zwischen zwei Terminen liegen 180 Tage, in denen Sie auf sich gestellt sind.

Keine dieser Methoden ist falsch. Es fehlt nur eine: die mechanische Tiefenreinigung für zu Hause.

4. Ohne Schrubben, ohne Schleifkörper, ohne Säure

Der häufigste Einwand, den wir hören, lautet: Ist das nicht zu aggressiv für meine Prothese?

Das Gegenteil ist der Fall. Ultraschall entfaltet seine Wirkung mikroskopisch. Die Bläschen sind so klein, dass ihre Energie den Belag löst, ohne das Material zu bearbeiten. Es gibt keine harten Borsten, keine Schleifpartikel, keine Säure und keinen Druck auf den Kunststoff. Deshalb wird Ultraschall seit Jahrzehnten in Zahnarztpraxen und zahntechnischen Laboren eingesetzt, genau dort, wo Prothesen im Wert von mehreren Tausend Euro auf dem Tisch liegen.

Der KlaroPod arbeitet mit 20.000 kHz und einem Reinigungsvorgang von 5 / 10 Minuten.

Ein Nebeneffekt, den viele Kunden zuerst bemerken: Haftcremereste lösen sich, ohne dass Sie daran herumkratzen müssen.

5. Wasser allein macht nur die halbe Arbeit

Hier trennt sich der KlaroPod von den Billiggeräten, die für Schmuck und Brillen gebaut wurden und bei denen die Prothese nur mitgemeint ist.

Ultraschall ist die Mechanik. Er löst, was auf der Oberfläche sitzt. Was er allein nicht leistet: den gelösten Belag in der Flüssigkeit halten, Verfärbungen von Kaffee und Tee angehen und den Geruch mitnehmen. Dafür braucht es die passende Chemie im selben Durchgang.

Genau dafür ist der Cavitox Booster gemacht. Eine Reinigungstablette, die nicht für das Wasserglas entwickelt wurde, sondern für das, was im Ultraschallbad passiert. Die Tenside senken die Oberflächenspannung des Wassers, dadurch benetzt die Flüssigkeit auch die feinen Rillen, in die sie sonst gar nicht erst hineinkommt. Erst dann kann die Kavitation dort überhaupt wirken. [PRÜFEN: Inhaltsstoffe und exakte Wirkangaben Booster, bevor das so stehen bleibt]

Gerät plus Booster, das ist zusammen das, was wir das Cavitox Verfahren nennen: mechanische Tiefenreinigung durch Kavitation und die abgestimmte Reinigungslösung, in einem Durchgang von [DAUER] Minuten.

Eine Tablette pro Anwendung. Eine Packung reicht für [BELEG EINFÜGEN: Anzahl Anwendungen], das sind [BELEG EINFÜGEN: Cent pro Anwendung] pro Reinigung.

6. Ein Knopf, 5Minuten, kein Umlernen

Wir hören oft, das klinge nach Technik, nach Bedienungsanleitung, nach etwas, das man erst lernen muss.

So sieht die Anwendung aus:

  1. Wasser bis zur Markierung einfüllen, eine Cavitox Booster Tablette hineingeben
  2. Prothese einlegen, Deckel schließen
  3. Einen Knopf drücken

Danach gehen Sie weg. Das Gerät schaltet sich nach [DAUER] Minuten von selbst ab. Sie spülen die Prothese kurz ab, fertig.

Keine App, kein Bildschirm, keine Einstellungen. Der Stromverbrauch liegt bei täglicher Anwendung im Bereich weniger Euro pro Jahr [BELEG EINFÜGEN: Wattzahl KlaroPod für die Rechnung]. Das Einzige, was Sie irgendwann nachbestellen, ist der Booster.

7. Ihre Prothese ist teurer als jedes Reinigungsgerät

Rechnen Sie kurz mit: Was hat Ihre Prothese gekostet? Bei den meisten liegt der Eigenanteil im drei bis vierstelligen Bereich, eine Neuanfertigung ebenso.

Was diesen Wert angreift, sind nicht die Jahre. Es sind Beläge, die sich verhärten, Verfärbungen, die einziehen, und eine Oberfläche, die durch jahrelanges Schrubben rau wird. Rau heißt: neue Beläge haften besser, und der Kreis beginnt von vorn. Setzt sich Belag an den Verbindungselementen von Teilprothesen fest, klemmt sie beim Herausnehmen, und dann geht es nicht mehr nur um Hygiene.

Eine tägliche Tiefenreinigung ist deshalb weniger ein Hygieneartikel als eine Pflege für etwas, das Sie sich einmal geleistet haben. Sie halten die Oberfläche glatt, statt sie jeden Abend ein Stück weiter aufzurauen.

8. Der Unterschied zeigt sich nicht im Bad, sondern am Kaffeetisch

Das Eigentliche ist nicht die Hygiene. Es ist das, was danach wegfällt.

Sie sprechen beim Kaffee mit Ihrer Nachbarin, ohne im Hinterkopf zu haben, wie nah Sie ihr gerade sind. Sie lachen im Restaurant, ohne kurz die Hand zu heben. Sie nehmen Ihre Enkel in den Arm und denken nicht darüber nach. Sie setzen die Prothese morgens ein und der erste Gedanke des Tages ist nicht der Geschmack.

Das ist der Unterschied, den Kunden am häufigsten beschreiben. Nicht "die Prothese ist sauberer", sondern: Ich denke nicht mehr darüber nach.

9. 90 Tage an Ihrer eigenen Prothese, ohne Risiko

Wer schon drei oder vier Reinigungsmittel durchprobiert hat, ist zu Recht skeptisch. Genau deshalb ist es an dieser Stelle nicht Ihr Problem, ob der KlaroPod hält, was hier steht.

Sie testen ihn 90 Tage lang an Ihrer eigenen Prothese. Wenn Sie nach dem ersten Durchgang in trübes Wasser schauen und trotzdem nicht überzeugt sind, bekommen Sie Ihr Geld zurück. Ohne Rückfragen.

Dazu: Oncill ist eine deutsche Direktmarke. Versand aus Deutschland, Rechnung auf Deutsch, Support, der von Menschen beantwortet wird und nicht von einem Formular. [BELEG EINFÜGEN: Bewertungsschnitt und Anzahl Bewertungen, Plattform]

Ersetzt der KlaroPod das Bürsten komplett?

Nein, und das behaupten wir auch nicht. Grobe Speisereste spülen Sie weiterhin kurz ab. Der KlaroPod übernimmt die Tiefenreinigung, für die Bürste und Tablette nicht gebaut sind.

Wie oft soll ich ihn anwenden?

Einmal täglich, am besten abends, ist die einfachste Routine. Wer zusätzlich Kaffee, Tee oder Nikotin konsumiert, profitiert von einer zweiten Anwendung.

Ist das Gerät laut?

Sie hören ein leises Summen. Der Ultraschall selbst liegt oberhalb des menschlichen Hörbereichs.

Manufacturing

Ja. Gerade die Übergänge zwischen Metall und Kunststoff gehören zu den Stellen, an denen sich Beläge halten und an die eine Bürste nicht kommt.

Und bei Retainern oder Zahnspangen?

Ja, ebenso bei Aufbissschienen und Zahnbürstenköpfen.

Kann Ultraschall meine Prothese beschädigen?

Die Reinigungswirkung entsteht mikroskopisch, ohne Abrieb und ohne Druck auf das Material. Es gibt keine Schleifkörper und keine Säure.

Was, wenn meine Prothese schon stark verfärbt oder verkalkt ist?

Festsitzender Zahnstein gehört in die Praxis, dafür ist kein Heimgerät gedacht. Der KlaroPod ist dafür da, dass es gar nicht erst so weit kommt.

Brauche ich zwingend den Cavitox Booster?

Das Gerät arbeitet auch mit klarem Wasser, dann bekommen Sie die Mechanik ohne die Chemie. Der Booster ist auf das Verfahren abgestimmt und übernimmt genau den Teil, den Ultraschall allein nicht leistet: Verfärbungen, Geruch und die Benetzung der feinen Rillen. Wir empfehlen ihn bei jeder Anwendung.

Kann ich stattdessen normale Gebissreinigungstabletten nehmen?

Sie können, nur sind die für ein Wasserglas entwickelt und nicht für ein Ultraschallbad. Manche schäumen dabei stark, und Schaum dämpft die Kavitation. Der Booster ist für den Einsatz im Gerät gemacht.

9 Gründe, warum immer mehr Prothesenträger ihre Dritten mit Ultraschall reinigen statt nur mit Tabletten

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